Irgendwie und irgendwann hat jeder von uns schon mal vom gesellschaftlichen Wandel zur Wissensgesellschaft gehört. In einer zunehmend wohlhabenden, technologiegetriebenen und informationsintensiven Gesellschaft wird Wissen somit zum entscheidenden Wettbewerbsvorteil. Im Zuge dieses Wandels hört man viel von der Informationsökonomie, Netzwerkökonomie und Aufmerksamkeitsökonomie. Die nächsten Abschnitte handeln dementsprechend über die Aufmerksamkeitsökonomie, wobei der Fokus diesmal nicht […]
Wir stehen im Wandel von der Güterökonomie zur Informationsökonomie und damit auch im Wandel von der Industriegesellschaft zur Wissensgesellschaft. Mit Güterindustrie ist die Wissenschaft von der Allokation knapper Ressourcen, um Güter zu produzieren und zu distribuieren, gemeint. Auf die Informationsökonomie transformiert könnte man meinen, dass die neue knappe Ressource nun Informationen wäre, aber dies ist sie nicht. Vielmehr ist es die Aufmerksamkeit, schließlich ertrinken wir geradezu […]
Dass das Internet und das Web die Gesellschaft in vielerlei Hinsicht beeinflusst ist nicht neu. Dass wir auf dem schnellsten Wege zu einer Informationswirtschaft sind hat man auch schon oft gehört und dass im Zuge dessen die Transaktions- und Informationskosten eine besondere Bedeutung zukommt überrascht auch wenig. Inwiefern und wieso Transaktionskosten eine solch bedeutsame Rolle einnehmen ist aber nicht ganz so geläufig und deshalb hab ich einige Abschnitte dazu vorbereitet. Verringert […]
Unternehmerischer Erfolg im Internet hängt nicht ausschließlich von Größe und Reichweite ab, sondern beruht oftmals auf einen hohen Spezialisierungsgrad der Unternehmen auf ihre jeweiligen Kernkompetenzen. Insbesondere bei dieser hohen Wettbewerbsintensität im Web, empfiehlt es sich sehr, auf Nischenmärkte zusetzen. Denn, um im Web zu bestehen, bedarf es gewisser Alleinstellungsmerkmale gegenüber den Konkurrenten (Mehrwert!) und/oder der absoluten Userzufriedenheit (Mehrwert). Dies lässt […]
Wie im First-Mover-Artikel beschrieben, scheinen First-Mover nicht oder nur schwer angreifbar zu sein. Es gibt aber vielerlei Chancen für Nachahmer doch noch Fuß im jeweiligen Markt zu fassen. Second Movern bieten sich nämlich eine Vielzahl von Vorteilen, die nicht nur auf den Schwächen der First-Movern beruhen. Wie Second-Mover den Markteintritt schaffen und den First-Mover ärgern können, soll dieser Artikel verdeutlichen. Während First-Mover am Anfang oftmals noch unorganisiert, […]
Analog zur klassischen Penetrationsstrategie, fungiert der Begriff „Freemium“ dementsprechend für Internetunternehmen. Ziel ist es, durch die kostenlose Verfügbarkeit, z.B. eines E-Mail Accounts oder einer Communitymitgliedschaft, möglichst schnell viele User zu bekommen, damit die kritische Masse und die daraus resultierenden Netzwerk- und Skaleneffekte erreicht werden können. Allerdings ist die kostenlos erhaltene Leistung nicht optimal für den User. Mit ihr gehen gewisse […]
Ein Unternehmen, das als erstes einen Markt betritt oder ein neues Produkt vertreibt, gilt als First Mover. Dieses Unternehmen besitzt damit entscheidende Wettbewerbsvorteile, die bei guter Unternehmensführung von Nachahmern und Konkurrenten bisweilen gar nicht oder nur sehr schwer wettgemacht werden können. Was sich genau hinter der First-Mover-Strategie versteckt, soll Ihnen dieser Artikel verdeutlichen. Die Wettbewerbsvorteile für First Mover sind demnach diese: - Besitz der Möglichkeit, […]
Das Web zeichnet sich durch zwei Charakteristika aus: Hohe Wettbewerbsintensität und umfassende Vernetzung. Um dementsprechend im Internet zu bestehen, bedarf es schneller Verbreitung, hoher Bekanntheit und großer Nutzerschaft. Als dominierende Markteintritt- und Preisstrategie hat sich folglich die sogenannte „follow the free“-Strategie etabliert, die aber auch einige Gefahren beinhaltet. Denn dieses Preismodell bedeutet schließlich, dass der Anbieter sein Produkt kostenlos zur Verfügung […]
„Get big fast“, übersetzt „schnell groß werden“ ist eine viel angewandte und teils sehr erfolgreiche Unternehmensstrategie. Der Kern dieser Strategie liegt darin, möglichst schnell eine dominierende Position im jeweiligen Markt zu erreichen, die der User durchaus als gerechtfertigt ansieht. Schließlich gibt es für Unternehmen nichts wertvolleres, als Marktmacht und Kundenvertrauen. Eine solche Marktposition lässt sich hauptsächlich durch ein großes Verkaufsvolumen und eine langfristig […]
Eintrittsbarrieren: Produktvariation Eine von vielen Unternehmensregeln lautet „stuff the product space.“ Das zentrale Produkt soll also in möglichst vielen unterschiedlichen Versionen angeboten werden, um zu verhindern, dass Konkurrenten eine Marktlücke finden können, umso die Kunden weglocken zu können. Es gilt folglich, das immer selbe Produkt mit unterschiedlichen Zusätzen oder in abgespeckter Form anzubieten, damit jeder User das Produkt so vorfindet und nutzen kann, wie er es will. […]
Eintrittsbarrieren: Verbundeffekte - Diversifikationsvorteile Dieser strategische Ansatz zielt auf die optimale Auslastung von Kapazitäten und Möglichkeiten (Economies of Scope). Oftmals ist es kostengünstiger, wenn eine Firma mehrere Produkte anbietet, als wenn es für jedes Produkt durch eine eigene Unternehmung produziert würde. Falls ein Unternehmen also eine fixe Ressource besitzt, muss sie möglichst produktiv genutzt werden. Da kann es vorkommen, dass diese Auslastung nicht durch die […]
Eintrittsbarrieren: Skaleneffekte - Größenvorteile Man spricht von ‚Economies of Scale‘, wenn die Einzelstückkosten sinken, sobald die Gesamtproduktion bzw. die Outputmenge steigt. Fixkosten lassen sich dadurch auf eine Mehrzahl von hergestellten Gütern verteilen (Fixkostendegression). Beispiele: Die Spezialisierung auf ein Produkt/Service/Nische ist in diesem Kontext ganz wichtig. Es erlaubt dem Unternehmen, seine Kernkompetenzen gezielt einzusetzen, so dass Streuverluste vermieden werden […]
Eintrittsbarrieren: Produktdifferenzierung Das meist gehandelte ‚Produkt“ der Internet-Ökonomie ist Information! Aber Information ist heutzutage in vielerlei Hinsicht eine relativ wertlose Dienstleistung, da es sie zuhauf gibt! Dies kann durch man durch Produktdifferenzierungen ändern. Hintergründige, sorgfältig recherchierte, top-aktuelle, analytische und interessant geschriebene Artikel hingegen gibt es nicht wie Sand an Meer. Man muss also den jeweiligen Content/Service so anbieten, wie […]
Eintrittsbarrieren: Netzwerkeffekte Nichts spielt für den Erfolg eines E-Commerce-Unternehmens eine größere Rolle, als die Netzwerkeffekte. Sie sind der Schlüssel zum Erreichen der kritischen Masse, die ja wiederum die Grundlage für den gesamten Geschäftserfolg eines jeden Internetunternehmens ist! Denn nur so kann ein Unternehmen ausreichend bekannt werden, einen größtmöglichen Nutzen für die User bringen, Oligopol-/Monopolstellungen erreichen und Lock-In-Effekte erzielen. Denn jeder […]
Eintrittsbarrieren: Mehrwert Auf die Frage, wie der User zufriedengestellt werden könne oder wie Usertreue erreicht werden könne, lautet die Antwort meistens: Durch Mehrwert! Der Mehrwert hat unterschiedliche Ausformungen, aber charakterisiert wird er immer dadurch, dass er den User sehr zufrieden stimmt. Dies kann z.B. durch eine aktive Usereinbindung, einfache Usability oder etwa durch Aktualität und Tiefe des Inhalts erreicht werden. Mehrwert bedeutet nämlich nicht ausschließlich, dem […]
:
Der Blog für Analysen und Erläuterungen zur Internetwirtschaft, E-Commerce, Digitalisierung und die Folgen für Unternehmen.
Hier werden die theroretischen Basics erläutert, Geschäftsmodelle analysiert und die Folgen hinterfragt.
Neueste Kommentare